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Gutes Handwerkszeug garantiert noch lange kein gelungenes Handwerksprojekt, doch vielfach ist es die Voraussetzung dazu. Wirklich gute Werkzeuge haben ihren Preis. Der günstige Preis ist meist ein Kompromiss zwischen Preis und Qualität.
Genau deshalb haben wir, von WerkzeugCheck.de, es uns zum Ziel gesetzt, von allen gängigen Werkzeugen die Vor- und Nachteile in detaillierten Berichten aufzuzeigen

Was zeichnet gutes Werkzeug aus?

Ein gutes Werkzeug ist kompromisslos funktionell auf seinen Verwendungszweck konzipiert. Ein wirklich gutes Werkzeug ist bei der Anwendung, für die es entwickelt wurde nahezu unverwüstlich. Gute Werkzeuge bleiben über einen langen Zeitraum passgenau. Sie sind so gehärtet, dass sie weder spröde noch zu weich sind. Dadurch brechen sie selbst unter härtesten Bedingungen nicht. Ihre Größe bleibt ebenso unverändert. Profis verwenden ihre Werkzeuge täglich über Jahre.

Gutes Werkzeug ist so stabil gearbeitet, dass es im privaten Einsatz ein Leben lang halten kann. Es ist immer einsatzbereit und arbeitet praktisch wie am ersten Tag. Dies gilt für den Knarrenkasten in der höchsten Qualitätsstufe gleichermaßen wie für den Maul- oder Ringschlüsselsatz. Leider gibt es diese Qualität nicht zum Null-Tarif.

Ein wirklich guter Knarrenkasten in Profiqualität kann schnell das 10-fache und mehr eines No-Name Angebotes kosten.

Gutes Werkzeug spart viel Zeit

Gutes Werkzeug spart immer viel Zeit und oft auch zusätzliche Kosten ein. Es liegt einfach an der Handhabung. Ein gutes Bit wird eine Torx- oder Kreuzschlitzschraube, in der richtigen Größe, immer sofort packen und eindrehen.
Ein Überdrehen der Schraubenfassung ist selten, vorausgesetzt, dass auch die Schrauben aus "gutem Hause" kommen. Ist dann auch noch der Akkuschrauber ein Qualitätsprodukt, so lassen sich die Schrauben blitzschnell eindrehen.

Qualitätsmerkmale für gutes Werkzeug

  • Gutes Werkzeug verschleißt erheblich langsamer und bietet damit ständige Einsatzbereitschaft.
  • Es ist auf seinen Zweck hin optimal ausgelegt und robust.
  • Auf die Arbeitsanforderung im Hinblick auf die Qualität, Arbeitsgeschwindigkeit und Anwenderfreundlichkeit ist gutes Werkzeug optimiert.
  • Bei Elektrowerkzeugen sind ein Antriebsmotor mit ausreichender Kraftreserve und ein stabiles Getriebe, neben den ausführbaren Funktionen, das wichtigste Qualitätsmerkmal.

Elektrowerkzeug

Auch bei Elektrowerkzeugen sind die Qualitätsunterschiede gravierend. Die Motoren guter Werkzeuge sind zumeist leistungsfähiger, die Getriebe sind robuster gearbeitet. Überhitzungen durch konstantes Arbeiten mit einem elektrischen Werkzeug der Profiklasse sind fast auszuschließen.
Eine gute netzunabhängige Maschine ist in kürzester Zeit wieder aufgeladen. Sie hält ihre Leistungsfähigkeit im Arbeitseinsatz weit über die Ladezeit des Ersatzakkus hinaus bereit. Bei netzabhängigen Elektrowerkzeugen ist die Kabellänge so gewählt, dass der Anwender ausreichende Bewegungsfreiheit behält.
Alles ist so konzipiert, um schnell und präzise arbeiten zu können. Die mögliche Nutzungsdauer ohne Leistungsverlust oder Funktionsstörungen ist bei guten Elektrowerkzeugen über lange Jahre gegeben.

Wie erkennt man gutes Werkzeug?

Als weiteres Merkmal für Werkzeuge in hervorragender Qualität ist, neben dem Blick auf ihre Herstellungsländern, wie Japan und einige europäische Staaten, auch der Markenname ein Hinweis. Als weiterer Indikator für gutes Werkzeug ist leider auch der Preis zu nennen. Ein Akkuschrauber, No-Name kostet im Sonderangebot manchmal unter zwanzig Euro. Dafür wurde er hergestellt, reiste um die ganze Welt, wurde noch halbseitig in der Tageszeitung beworben und alle haben verdient. Auch ohne Taschenrechner lässt sich erahnen, für welchen Preis er hergestellt wurde. Ein wirklich guter Akkuschrauber kann unter Umständen dass 10 - 15 fache des No-Name Produktes dieses Beispiels kosten.
Gutes Werkzeug zu erkennen ist leider nicht immer einfach. Gerade die Hersteller guter, ausgereifter und hochwertiger Werkzeuge passen sich den Marktwünschen bezüglich des günstigen Preises immer häufiger durch Billigserien an. So erwirbt der Käufer zwar ein Markenprodukt doch nicht den Qualitätsrahmen, den der Hersteller wirklich bieten kann. Auf den ersten Blick kann niemand die Unterschiede bereits in der Verpackung beurteilen. Das Aussehen ist einfach zu ähnlich. Auch auf das "Made in Germany" allein zu achten ist heute weniger hilfreich als früher. Trotzdem ist es nach wie vor ein Anhaltspunkt. In der Vergangenheit war Grat, durch den Produktionsprozess verursacht, ein sicheres Indiz für minderwertige Werkzeuge. Hier haben viele Produzenten jedoch nachgebessert.

Hilfreich ist immer der Blick in den Werkzeugkasten der Profis. Sie nutzen ihr Werkzeug jeden Tag und schlechte Werkzeuge können sie sich dabei nicht leisten. Auch ist es für den Profi auf Dauer zu teuer, mit minderwertigem Werkzeug zu arbeiten. Er haftet für seine Schäden. Minderwertiges Werkzeug hinterlässt oft Schäden durch die Benutzung. Ein Gabelschlüssel, der sich unter Krafteinwirkung öffnet, der hinterlässt einen "runden" Schraubenkopf. Ein Akkuschrauber, der nach wenigen Schrauben in Hartholz auf die Ladestation muss, kostet auf die Dauer so viel Arbeitszeit, dass der Kunde sich weigern würde, die Rechnung zu bezahlen.
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