Bosch PST 900 PEL Stichsäge im Test

Ein wirklicher Test eines Handwerkszeuges, wie der Bosch PST 900 PEL Stichsäge, kann nur unter schweren Einsatzbedingungen vorgenommen werden. Beim Messebau wird einem Werkzeug alles abverlangt, was im Profieinsatz möglich ist. Im Test musste die Bosch PST 900 PEL mit folgenden Werkstoffen ihr Können unter Beweis stellen: Holz, Spanplatten, Verlegeplatten, Laminat sowie Metall und Plexglas.


Optischer Eindruch der PST 900 PEL

Die Bosch PST 900 PEL wird im traditionellen Bosch-grün gefertigt. Alle Beschriftungen und Aufkleber waren korrekt angebracht. Die Maschine für den Test machte einen gut verarbeiteten Eindruck. Alle Bedienungselemente ließen sich auf Anhieb gut verstellen, nichts klemmte oder musste erst mit sanfter Gewalt gängig gemacht werden. Bei der ersten genaueren optischen Prüfung der Maschine für den Test konnten keine negativen Feststellungen getroffen werden. Alles in echter Bosch-Qualität. Nach der Sichtkontrolle wurde die erste Funktionskontrolle im Trockenlauf durchgeführt. Die Maschine im Test tat auch hier alles, was von ihr erwartet wurde.

Aufbau und Verarbeitung

Die für den Test genutzte Bosch PST 900 PEL hatte einen 620-Watt-Elektromotor. Die Leerlauf-Hubzahl war variabel zwischen 500 und 3100 Hüben pro Minute einstellbar. Die im Test genutzte Bosch PST 900 PELentsprach dem normalen Handelsmodell. So hatte sie das Stellrad für die gewünschte Voreinstellung der Hubgeschwindigkeit und den Pendelhubschalter. Zur Lieferung gehörten eine Reihe von Sägeblättern für die verschiedenen Materialien und Schnittqualitäten. Im Test der Bosch PST 900 PEL wurde ferner der Parallelanschlag mit Kreisschneider verwendet. Zur Standardausstattung der Bosch PST 900 PEL für den Testgehörte der Laserpointer für die Schnittführung und das Gebläse zur Beseitigung des Schnittstaubes vor der Maschine. (Beides Serienausstattung)

Alle notwendigen Verstellungen an der Bosch PST 900 PEL, wie der Sägeblattwechsel, ließen sich ohne Werkzeug durchführen. Der Fuß der Bosch PST 900 PEL kann für Gehrungsschnitte bis 45° Grat, einfach und schnell, verstellt werden.

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Einsatzmöglichkeiten

Aufgebaut wurde ein Stand mit Küche, Laminatfußboden und Podesten. Im Messebau kommt es auf Geschwindigkeit und Qualität bei den Schnitten an. Die Bosch PST 900 PEL musste auch den einen oder anderen unsanften Stoß hinnehmen. Sie arbeitete unter den verschiedensten Bedingungen im Profi-Einsatz. Im Küchenbereich wurde mit der Bosch PST 900 PEL ”über Kopf” in den Schränken gearbeitet. Die gesamten Schneidarbeiten für die Podeste wurden, von der Unterkonstruktion bis hin zu den Trittschutzleisten aus Metall, mit der Bosch PST 900 PEL ausgeführt. Ihre Wendigkeit, durch das Schneiden der Aussparungen für die indirekte Beleuchtung, musste sie ebenso beweisen. Alle Schnitte bei diesem Aufbau waren die Aufgabe der Bosch PST 900 PEL. Das Zerkleinern verschiedener Abfallstücke auf ein handliches, platzsparendes Format, in hoher Geschwindigkeit, gehörte gleichfalls zum Test.

Technische Besonderheiten

Technische Besonderheiten sind der Laserpointer, das Bosch CutControl” System und die Tiefe der Schnitte. Auch ohne Werkzeug für Einstellungsveränderungen oder Sägeblattwechsel auszukommen, ist einfach praktisch. Die Motorleistung ist, für alle im Test geforderten Anwendungen, als absolut ausreichend zu bezeichnen. Kraftreserven waren im Test der Bosch PST 900 PEL Stichsäge immer ausreichend vorhanden.

Die Leistung der Stichsäge PST 900 PEL

Stichsäge PST 900 PEL im Test

Foto: Bosch 

Zunächst muss vorausgeschickt werden, dass der Test selbst ein fünftägiger Aufbau war. So können natürlich nicht aller Arbeitsgänge, die im Test der Bosch PST 900 PEL Stichsäge durchgeführt wurden, einzeln beschrieben werden. Nur eine Zusammenfassung kann wiedergegeben werden. Erster Test lange Schnitte beim Einpassen der Verlegeplatten. Sie dienten als Unterbau für die Podeste. Die Bosch PST 900 PEL führte dabei Schnittlängen, in guter Geschwindigkeit und Schnittbild aus, die eigentlich für die Kreissäge geeignet gewesen wären. Nicht jeder spätere Anwender besitzt eine Kreissäge, so erledigte die Bosch PST 900 PEL die Schnitte gerade und als Gehrungsschnitt. Das Ergebnis war mit jeder Profimaschine vergleichbar. Das Automatikgebläse ermöglicht sicher eine gute Schnittführung. Der Pointer wies präzise den Weg.
Nächster Test der Tauchschnitt. Auch hier war wieder kein Unterschied zur Profivariante feststellbar. An tischartigen Podesten musste die Bosch PST 900 PEL im Test Verlegeplatten und Laminat gleichzeitig schneiden. Die Ecken sollten abgerundet sein und der Eindruck eines 50er Jahre Tisches für die Präsentationsfläche entstehen. Auch hier gab es keine Beanstandungen. Die Arbeiten beim Metallschnitt für die Trittschutzleisten und dem Plexiglasschnitt für die Displays konnte die Bosch PST 900 PEL, während des Tests, problemlos umsetzen.

Handhabung

Zunächst die Bosch PST 900 PEL Stichsäge liegt wirklich gut in der Hand. Das Gewicht wird nicht als zu schwer oder zu leicht empfunden. Ermüdungsfreies Arbeiten gewährleistet besonders der linieare Massenausgleich der Bosch PST 900 PEL. Die Maschine liegt vibrationsarm in der Hand, diese Laufruhe ermöglicht genaueres Arbeiten. Dieser Umstand macht sich, besonders bei schwerer zu schneidenden Materialien wie Plexiglas, positiv bemerkbar.

Dank des “Bosch CutControl”, einer Verlängerung des Fußes sind, in Zusammenarbeit mit dem Laser lange, gerade Schnitte besser möglich als früher. Auch bei längeren Gehrungsschnitten erwies sich das “Bosch CutControl” System als nützlicher Helfer. Die Softgrip-Auflagen der Bosch PST 900 PEL sorgten imTest dafür, ein sicheres Gefühl bei der Führung der Maschine zu erzeugen. Der, im Vergleich zur früheren BoschStichsäge, verlängerte Hubweg, ermöglich nun Schnitte durch dickere Materialien. Dabei waren im Test, auch unterschiedliche Materialien gleichzeitig, kein Problem.

Unsere Meinung zur Bosch PST 900 PEL

Alle an die Maschine im Test gestellten Anforderungen kamen aus dem Profibereich. Die Bosch PST 900 PELStichsäge, obwohl sie eigentlich für den Semiprofibereich gebaut wird, hat alle Anforderungen erfüllt und teilweise sogar übertroffen. In der Leistungsfähigkeit, Standfestigkeit und der Verarbeitung konnten keine Schwächen festgestellt werden. Vom ersten bis zum letzten Schnitt hat die Bosch PST 900 PEL sauber gearbeitet. Außer normalen Gebrauchspuren waren auch nach dem Profitest keine Defekte erkennbar. Nach der Einschätzung des gesamten Aufbauteams ist die Bosch PST 900 PEL eine wirklich gute Stichsäge für alle Anwendungen im Haushalt. Besonders hervorgehoben werden sollte die Laufruhe, Plexiglas bricht oder schmilzt wirklich schnell beim Schnitt. Mit der Bosch PST 900 PEL konnte immer in angemessener Geschwindigkeit zum Material gearbeitet werden. Auch die Tiefe der Schnitte kann sich jetzt mit dem Profibereich messen. Die Bosch PST 900 PEL Stichsäge ist die ideale Lösung für den versierten Heimwerker bei allen Ausbau- und Renovierungsarbeiten.

Fazit

Die Bosch PST 900 PEL liegt sehr gut in der Hand, und ist sehr vibrationsarm. Lange und vor allem gerade Schnitte sind erheblich besser möglich, als mit vergleichbaren Vorgängermodellen. Die Verarbeitung ist gut und robust.

 

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