Kettensägen im Test

Kettensägen schneiden durch eine vom Motor über Ritzel angetriebene Schneidkette. Die lange historische Geschichte der Kettensäge beginnt bereits im Jahr 1900. Die erste Säge, die nach dem Bauprinzip arbeitete, wurde allerdings in der Chirologie zur Durchtrennung von Knochen eingesetzt. Trotz der langen Entwicklungsgeschichte dieser Sägen gibt es auch heute noch ausreichende Verbesserungsmöglichkeiten. Ein aktueller Test zum Thema ist daher immer lesenswert.

Wer sollte eine Kettensäge besitzen?

Waldfacharbeiter sind die Profianwender von Kettensägen mit Verbrennungsmotoren. Neben der Schnittleistung ist die Sicherheit auf höchstem Niveau gerade für Profis absolut wichtig. Neben den Profis im Wald benutzen auch immer mehr Menschen eine Kettensäge, die beruflich völlig anders orientiert sind. Kaminholz ist einer der alternativen Energiequellen. Alternative Heizenergie rückt immer mehr in den Fokus der Gesellschaft. So gehört für alle Menschen, die Brennholz nutzen können, eine gute Kettensäge zur Grundausstattung. Hobbygärtner bevorzugen statt des Antriebs durch einen Verbrennungsmotor Elektrosägen für die Gartenarbeit. Bei einem Test ist somit der Garten als Einsatzgebiet ebenso zu berücksichtigen. Eine weitere Nutzergruppe ist das Handwerk. Schnitte mit der Kettensäge gehören für Dachdecker zum täglichen Arbeitsleben.

Einsatzmöglichkeiten im Test

Bei einem Test sollte zunächst der Holzeinschlag besonders berücksichtigt werden. Anschließend das Ablängen des Kaminholzes. Die Handlichkeit sollten Kettensägen im Test auch beim Entasten im Garten und Arbeiten auf dem Hausdach beweisen. Für einen Test bei diesen Sägen kämen auch größere Holzkonstruktionen, beispielsweise der Bau eines Wintergartens infrage.

Die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten stehen natürlich auch im Zusammenhang mit den Leistungsmerkmalen. Dabei steht der Antrieb der Sägen im Vordergrund. Leistungsstärker sind Verbrennungsmotoren. Handlicher und leichter ist der Antrieb durch Elektromotoren. Die Schnitttiefe wird wesentlich von der Schwertlänge beeinflusst. Sie ist damit ebenfalls ein wichtiges Leistungsmerkmal einer Kettensäge. Weitere Leistungsmerkmale fallen erst bei genauerem Hinsehen auf. Profigehäuse sind nicht aus einem Guss oder fest verklebt, sondern aus geschraubten Einzelteilen. Nur so sind viele Reparaturen später ohne großen Aufwand und preiswert möglich.

Die Funktionsweise der Kettensägen ist bei allen möglichen Antriebsarten grundsätzlich gleich. Ein Ritzel setzt die durch das Schwert geführte Schneidkette in Bewegung. Die Zähne auf der Schneidkette führen den Schnitt aus. Die Unterschiede zwischen den Maschinen bestehen durch den Antrieb. Kettensägen können pneumatisch, elektrisch, hydraulisch oder durch Verbrennungsmotor angetrieben werden.

Informationen zum Erwerb einer Kettensäge

Kettensägen sind für grobe Arbeiten gedacht. Ein Test in der Praxis wird leider oft vor dem Kauf nicht angeboten. Dabei sollte gerade eine solche Säge gut in der Hand liegen und auch das richtige Gewicht haben. Für die Gärtnerei, das kappen von Ästen und kleineren Bäumen, sowie Hobbyholzarbeiten reicht meistens die Leistung einer Elektrosäge aus. Wer mit seiner Maschine jedoch selbst im Wald Holz einschlagen möchte, der sollte sofort auf ein Profimodell mit Verbrennungsmotor wechseln.

Vorteile von Kettensägen

  • Eine Kettensäge ist ein zuverlässiger Helfer bei groben Schneidarbeiten
  • Kaminholz selbst einzuschlagen spart Energiekosten
  • Entasten, Spitzen kappen und andere Gartenarbeiten gehen leicht von der Hand
  • Kettensägen bieten große Schneidleistungen bei geringem Zeitaufwand
  • Eine eigene Kettensäge macht unabhängig von fremden Dienstleistern

Die Maschinen leiden stark unter der Arbeit im Wald. Reparaturen sind daher nicht selten. Alle Hersteller von bieten unter gleichem Namen auch eine Hobbyvariante ihrer Modelle an. Der Preisunterschied ist deutlich. Solange die Maschinen keine Beschädigung haben, arbeiten sie gleichermaßen gut wie ein Profimodell.

Bei einer Reparatur wird jedoch der Unterschied deutlich. Einzelteile sind nicht ersetzbar. Es kann immer nur blockweise ausgetauscht werden. Eine Reparatur, die an einer Profi-Stihl 20,- Euro kostet, die kostet beim gleichen Hobbymodell schnell 100,- Euro oder mehr. Der beim Einkauf gesparte Anschaffungspreis relativiert sich damit sehr schnell wieder. Für Waldarbeiten sollte neben der Säge auch die Schutzbekleidung bedacht werden. Dazu gehören eine schnittsichere Latzhose, ein Helm mit Gesichtsschutz und Sicherheitsschuhe.

 

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