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Stichsägen im Test

Die Beliebtheit der Stichsäge in der täglichen Arbeit liegt an der Vielseitigkeit und der leichten Handhabung. Immer wenn nicht zu dickwandige Materialien geschnitten werden sollen, ist die Stichsäge das geeignete Werkzeug. So hilft sie dem Messebauer beim genauen Zuschnitt des Laminatbodens um Rundungen und Rohre.Der Küchenbauer nimmt mit der Stichsäge die genauen Einpassungen der Arbeitsplatte um Vorsprünge im Mauerwerk vor. In der Stichsäge findet auch der Metallbauer einen sicheren Helfer bei Schnitten in Aluminiumplatten und Leisten bei der Montage.

Doch nicht nur feine und präzise Schnitte werden von der Stichsäge übernommen.Haben die alten Kunststoff Tanks im Heizungskeller einmal ausgedient, wird der Heizungsbauer zielstrebig zur Stichsäge greifen, um sie für die Tür passend, in Stücke zu schneiden.Es gibt kaum einen Schnitt oder Werkstoff auf der Baustelle, bei dem die Stichsäge nicht als nützlicher Helfer im Einsatz wäre. Zumeist ist es nur eine Frage des richtigen Sägeblattes und es kann geschnitten werden, wo der Bedarf entsteht. Als einzige wirkliche Einschränkung für den Einsatz ist die Materialstärke zu bedenken. Doch für den Schnitt dicker Dachbalken ist eine Stichsäge schließlich nicht konzipiert, für Dachlattenhingegen schon.


Gute Gründe für eine Stichsäge:

  1. Durch eigene Arbeit bei Reparaturen lässt sich viel Geld sparen, wenn man das richtige Werkzeug besitzt.
  2. Bei Umbauten und Renovierungen ist niemand mehr auf den Handwerker allein angewiesen, vieles kann selbst erledigt werden.
  3. Eine Stichsäge ist vielseitig verwendbar, einen Durchlass in eine Spanplatte zu schneiden ist gleichermaßen einfach, wie ein Stahlrohr zu kürzen.
  4. Sperrige Gegenstände, die zur Entsorgung nicht in den Mülleimer passen, lassen sich mit wenig Aufwand auf die richtige Größe schneiden.

Bosch PST 900 PEL

Bosch PST 900 PEL Stichsäge

Bosch PST 900 PEL Stichsäge (Foto: Bosch)

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Bosch GST 150 CE

Bosch GST 150 CE Professional Stichsäge

Bosch GST 150 CE Stichsäge (Foto: Bosch)

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Bosch PST 800 PEL

Bosch PST 800 PEL Stichsäge

Bosch PST 800 PEL Stichsäge (Foto: Bosch)

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Bosch PST 700 E

Bosch PST 700 E Stichsäge

Bosch PST 700 E Stichsäge (Foto: Bosch)

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Stichsägen sind klein und handlich

Eine Stichsäge ist leicht und handlich. Durch ihre Größe flexibel, eignet sie sich besonders für das Ausschneiden von Rundungen in den meisten Materialien. Ein variabler Pendelhub erhöht die Schnittgeschwindigkeit. Bei variabler Hubgeschwindigkeit kann genauer auf die Materialvoraussetzungen für präzise Schnitte eingegangen werden. Die Motoren werden in verschiedenen Stärken angeboten. Das Sägeblatt einer Stichsäge ist einseitig eingespannt. Soll ein runder Ausschnitt für beispielsweise eine Durchführung eines Rohres in eine Platte geschnitten werden, so bohrt man einfach ein Loch. Durch das Loch wird das Sägeblatt problemlos in den Werkstoff eingeführt. So lässt sich die Rohrdurchführung ohne Beschädigung der Platte schneiden. Durch ihr schmales Sägeblatt eignet sich eine elektrische Stichsäge besonders zum Ausschneiden von engen Rundungen trotzdem können auch gerade Schnitte ausgeführt werden.

Eine Stichsäge ist ideal geeignet für:

  • Tischler
  • Schreiner
  • Messebauer
  • Hausmeister
  • Hobbybastler
  • Trockenbauer

Die Schnittqualität der späteren Schnittkanten ist abhängig von der Hubgeschwindigkeit, der von Hand geführten Vorschubgeschwindigkeit und dem Sägeblatt. Für praktisch jeden beliebigen Verwendungszweck wird auch das passende Sägeblatt angeboten. Die Sägeblätter sind den zu schneidenden Werkstoffen angepasst, sodass immer das gewünschte Schnittresultat erzielt werden kann. Für die geradlinige Führung der Blätter sorgt eine Führungsrolle, die das Sägeblatt entgegen der Schnittrichtung stützt und führt. Über eine variable Fußplatte werden Gehrungsschnitte ermöglicht.

Was sollte beim Kauf einer Stichsäge bedacht werden?

Zunächst sollte man sich vor dem Kauf darüber Klarheit verschaffen, wofür die Maschine später genutzt werden soll. Daraus lassen sich die Ansprüche an das Gerät ableiten. Die Preis- und Qualitätsunterschiede zwischen Hobbymodell, der Mittelklasse und der Maschine für den Profi sind erheblich. Dies gilt, selbst wenn alle drei Verkaufsvarianten vom gleichen Hersteller kommen. Es fängt für den Käufer offensichtlich, mit der unterschiedlichen Leistungsaufnahme der Motoren an. Die großen Unterschiede sind im Inneren der Maschinen zu finden. Im unteren Preissegment ist die Mechanik, in Kunststoff gearbeitet. Für eine leichte Belastung reicht dies auch völlig aus. Bei der Profiversion sind die Zahnräder in Metallausführung. Damit hält die Profivariante natürlich höheren Belastungen stand, als die fast optisch gleiche Maschine, im unteren Preissegment. Die professionelle Maschine arbeitet noch präziser, doch ist der Preis oft ein Vielfaches dessen, was die Hobbymaschine kostet. Für welche Maschine sich der Käufer letztlich entscheidet, sollte wirklich nur vom geplanten Einsatz abhängig sein. Der sicherste Weg ist zumeist die Mittelklasse. Die Qualität einer Profimaschine hat ihren Preis.

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