Winkelschleifer im Test

Für den Winkelschleifer gibt es viele Namen. Die einen bezeichnen ihn als Flex, andere als Schleifhexe, Trennjäger oder “Funkenhexe”. Doch für einen Test des Produktes sind die Namen eher zu vernachlässigen. Eine Trennhexe ist in der Regel eine elektrisch betriebene Handmaschine.

Der Antrieb einer rotierenden Trennscheibe erfolgt durch ein Winkelgetriebe. So grenzt sich der Winkelschleifer auch in der Definition von einem Trennschleifer ab. Außerdem sind Trennschleifer meist durch einen Verbrennungsmotor angetrieben. Trennschleifer mit Verbrennungsmotor finden hauptsächlich ihren Einsatz bei den Rettungskräften und im Straßenbau.

Test für Winkelschleifer

Winkelschleifer werden außerordentlich vielseitig eingesetzt. Sie sind überall unerlässliche Helfer. Gewerblich finden sie in fast jeder Werkstatt, selbst wenn auch nur gelegentlich Metalle oder Stein zu schneiden sind, ihren Platz. Kein Automechaniker könnte Blechreparaturen ohne seine Flex am Fahrzeug durchführen. Auch im Werkzeugbau wäre vieles schwerer zu bewerkstelligen, wenn nicht die Flex die groben Schnitte erledigen könnte. Die Reihe der gewerblichen Anwendung ließe sich beliebig in fast jedem Handwerk fortsetzen.

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Bosch PWS 10-125 CE (Foto: Bosch)

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Auch für die Hobbyanwendung sind Schleifhexen ein wichtiges Hilfsmittel bei allen Arbeiten rund ums Metall. Ohne seine Flex wäre so mancher Hobbyschrauber auf die Hilfe einer Fachwerkstatt angewiesen. Winkelschleifer, um die es in diesem Test gehen wird, sind echte Universalkönner. Von der Gehwegplatte bis hin zum Stahlträger, schneiden sie, was auch immer benötigt wird. Ein Test einer Schleifhexe ist daher für viele Anwendergruppen interessant.

Die Einsatzmöglichkeiten einer Flex sind außerordentlich vielseitig

Die häufigste Nutzung eines Winkelschleifers ist das Trennen von Metall. Je nach Leistungsfähigkeit der Maschine und ihrer Größe kommen dabei massive Stahlträger gleichermaßen infrage wie vergleichsweise dünnes Blech. Wir die Trennscheibe auf Mineralschnitte gewechselt, so können mit einem Winkelschleifer nahezu alle Mineralstoffe geschnitten werden.

Häufig sieht man eine Flex bei ihrer staubigen Arbeit beim Schneiden von Gehwegplatten. Kleinere Ausführungen hingegen erweisen sich als nützliche Helfer beim Einpassen von Fliesen im Bad. Elektriker scheiden mit ihrer Flex die Kanäle für Unterputzkabel in die Wände des Hauses. Für diese Arbeiten eignen sich besonders Diamantscheiben.

Wird die Scheibe von einer Schneidscheibe zur Schrubbscheibe gewechselt, so lassen sich Grat oder auch Schweißraupen leicht glätten. Soll die Stelle poliert werden, so geht dies mit Hartfaserscheiben. Optisch sind diese Scheiben ähnlich wie Schleifpapier. Auch die Körnungen sind unterschiedlich.
Mit dem Winkelschleifer kann so poliert, gleichermaßen aber auch Lack und Rost vom Metall entfernt werden. Fächerscheiben erfüllen den gleichen Zweck, doch sind sie haltbarer und es wird auch kein zusätzlicher Polierteller benötigt. In einem aussagefähigen Test für die Flex müssen daher die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten bedacht werden.

Leistungsmerkmale und Funktionsweise der Winkelschleifer

Eine Schleifhexe hat drei verschiedene hauptsächliche Leistungsmerkmale. Die Größe der Maschine entscheidet über die Größe der verwendbaren Scheiben und damit auch über die maximale Schnitttiefe des Gerätes. Der die Nennleistung des Elektromotors ist das zweite Leistungsmerkmal. Zusammen mit der Getriebeübersetzung entscheidet es über die maximale Rotationsgeschwindigkeit der Schneidscheibe als Letztes der wichtigsten Leistungsmerkmale.

Gute Gründe für einen Winkelschleifer

  • Leichtes Schneiden vieler Materialien
  • Kosteneinsparung durch Eigenleistung
  • Schnelles Entrosten aller Metalle durch den Winkelschleifer
  • Leichtes Polieren verschiedenster Materialien
  • Hohe Zeitersparnis bei der Arbeit, im Vergleich zu allen Alternativen

Die Funktionsweise einer Flex ist einfach. Der Elektromotor treibt das Winkelgetriebe an. Dieses wiederum versetzt die Scheibe in eine Drehbewegung. Bei einer guten und modernen Schleifhexe lässt sich die Drehzahl über den Motor regulieren. Auch der Softstart gehört um Standard eines guten Winkelschleifers. Im Test schlagen sich besonders die Handhabung, die Griffsicherheit und die Getriebequalität im Ergebnis nieder.

Faktoren für die Kaufentscheidung

Eine Flex ist eines der vielseitigsten Werkzeuge, die angeschafft werden können. Ist sie erst im Haus, so wird sie auch extrem häufig benutzt. Die nützlichste Größe eines Winkelschleifers nutzt die 125er Scheibengröße. Kleinere Varianten stoßen häufig an ihr Limit bei der Schnitttiefe. Große Maschinen mit der Scheibengröße 230 mm sind oft unhandlich und daher nicht so vielseitig nutzbar.

Eine gute Flex gibt es nicht zum Ramschpreis. Ein leistungsstarkes Winkelgetriebe hat seinen Preis, muss aber auch unglaublichen Belastungen standhalten. Der Softstart verringert das Verletzungsrisiko beim Maschinenstart enorm. Außerdem sollte die Drehzahl elektronisch reguliert und variabel vorwählbar sein. Wer alle diese Punkte bei seinem Kauf beachtet, der wird einen vergleichsweise hohen Kaufpreis zahlen. Doch die Maschine leistet dann, wie auch jeder Test beweist, zukunftsorientiert auf lange Jahre hin gute Dienste.

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Bosch PWS 10-125 CE (Foto: Bosch)
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